Kontakt

Susanne Sabisch-Schellhas
KWB Koordinierungsstelle Weiterbildung und
Beschäftigung e. V.
Haus der Wirtschaft
Kapstadtring 10
22297 Hamburg

Email: Schellhas@kwb.de
www.kwb.de
Tel.: +49 (0)40 334241-415
Fax.: +49 (0)40 334241-299


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10 Goldene Regeln

Für eine demographie-gerechte und wertschätzende Personal- und Unternehmenspolitik »


Für eine erfolgreiche und vertrauensvolle Zusammenarbeit im Regionalnetzwerk »


Das ddn-Regionalnetzwerk Hamburg

Warum ist Demographie für den Standort Hamburg ein Thema?

Hamburg genießt als attraktive Großstadt deutliche Standortvorteile gegenüber angrenzenden wirtschaftlich schwächeren Gebieten, wenn es um die Gewinnung und Bindung von Arbeitskräften geht.

Deshalb trifft Hamburg die Schrumpfung der Bevölkerung, die mit dem demographischen Wandel einhergeht, zunächst weniger stark als andere Regionen. Bis 2020 wird die Einwohnerzahl sogar von 1,791 Millionen (2010) auf 1,814 Millionen ansteigen, um erst danach zu sinken. Grund dafür ist der positive Wanderungssaldo, der von 2008 bis 2020 mit 89.000 Beschäftigen höher ausfällt als der negative natürliche Saldo (Geburten minus Sterbefälle).

Können Hamburger Unternehmen sich also entspannt zurücklehnen, weil sie vom demographischen Wandel gar nicht betroffen sind?

Sicher nicht, denn auch in Hamburg treten bereits Lücken bei der Stellenbesetzung auf. Zu spüren ist der demographische Wandel bereits auf dem Ausbildungsmarkt. Betriebe finden keine geeigneten Jugendlichen mehr für freie Ausbildungsplätze. Erhöhter Fachkräftebedarf tritt insbesondere bei den Dienstleistungen und im Handwerk auf. Besonders stark betroffen sind einzelne Branchen wie die Chemiebranche, die IT-Branche, die Baubranche, der Pflege- und Gesundheitsbereich, das Gastgewerbe, das Finanz- und Versicherungswesen und die Logistik. Schon heute fehlen Techniker/-innen und Ingenieure/-innen aber auch bei den Facharbeitern/-innen deuten sich Engpässe an.

Der demographische Wandel bringt Veränderungsprozesse für alle Unternehmen, unabhängig von ihrem Standort, mit sich. Fachkräftemangel, Nachwuchsengpässe, massenweise Altersabgänge, Abwerbung von Know-how-Trägern, War for Talents, altersgemischte Teams, steigender Anteil von älteren Beschäftigten sind Folgen der Altersverschiebung. Die zukünftige Aufgabe wird darin bestehen, zunächst die vorhandenen Mitarbeiter/-innen zu entwickeln und zu halten. Hat sich ein Unternehmen mitarbeiterorientiert, alters- und alternsgerecht aufgestellt, gelingt auch die Rekrutierung qualifizierter Kräfte.

Die Netzwerkstelle Hamburger Demographie Netzwerk wird aus dem Europäischen Sozialfonds ESF und von der Freien und Hansestadt Hamburg finanziert.