Mit Handicap – ohne Barriere. Wie setzen wir Inklusion erfolgreich um?

Forum 3 diskutierte, wie Integration erfolgreich

 Im Forum 3 traf die geballte Behindertenkompetenz zusammen, fasste Susanne Feess, Bereichsleitung Beratung Integrationsfachdienst der ausblick hamburg GmbH und Moderatorin des Forums, zusammen.

Stefanie Apel, Leiterin der Vertriebsregion Hamburg der DAK Gesundheit, Zahnärztin Marianela von Schuler Alarcón sowie Heiko Schulz, Gesamtbetriebsratsvorsitzender der interServ Gesellschaft für Personal- und Beraterdienstleistungen mbH, erörterten, wie Inklusion erfolgreich umgesetzt werden könne.

Beeindruckende Beispiele aus der Praxis machten deutlich, dass inklusive Arbeit möglich und für beide Seiten bereichernd ist. Darüber hinaus habe sie, laut Feess, auch einen enormen gesellschaftlichen Nutzen.

Susanne Feess von der ausblick hamburg GmbH.

Fachkräfte mit Behinderung säßen in Rollis am Arbeitsplatz oder an PCs mit Sprachausgabe, sie brächten Ärzten bei, wie man genau hinguckt, und inspirierten sie dazu, auf Körperwahrnehmung zu achten. Für die Integration werde vielseitige Unterstützung geboten, beispielsweise durch das Integrationsamt, den Integrationsfachdienst, finanzielle Förderungen von verschiedenen Stellen, psychosoziale Begleitung am Arbeitsplatz und diverse weitere Projekte, die sich einbringen würden.

Als problematisch wurde herausgearbeitet, dass diese Angebote häufig nicht so bekannt seien und man sich durch einen Zuständigkeitsdschungel kämpfen müsse.

Abschließend wurde betont, dass inklusive Arbeit nicht als Einbahnstraße gestaltet werden dürfe. Beide Seiten müssen Barrieren abschaffen.